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VW-Team-München e.V. Racing

startet als:

Online-Leasing Racing Team



30h Kartrennen von Wasserburg


bei Kart 2000 in Eiselfing (19.07. - 20.07.2003)

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Noch bei unserem ersten Auftritt an einem 24 Stunden Langstreckenrennen 2002 waren die meisten von uns noch Laien im Kart. Damals waren wir noch zufrieden, als wir uns respektabel geschlagen hatten. Mit der Entscheidung auch 2003 wieder mitzumischen, war uns klar, dass wir wieder nicht gewinnen oder auch nur vorne mitfahren können. Mit den Erfahrungen aus dem Vorjahr sagten wir uns: Letzter sind wir schon, es kann nur noch besser werden.
Mit großem Spaß am Kartfahren begannen wir mit viel mehr Engagement das Training. Längere und mehr Trainingssitzungen halfen uns dabei unsere Rundenzeiten schnell zu verbessern. Im Laufe der Vorbereitung gelang es uns dann sogar Profifahrer Thomas Jäger, bekannt aus der DTM, in unser Team zu holen.
Auch die Sponsorensuche gestaltete einfacher als noch zum letzten Rennen. So trat Online Leasing, letztes Jahr noch Nebensponsor, dieses mal als unser Hauptsponsor auf. Was zur Folge hatte, dass wir offiziell nicht mehr als VW-Team-München e.V. starteten, sondern als Online Leasing Racing Team.
Dann war das Rennwochenende gekommen. Unser Aufbauteam reiste wie schon im Vorjahr bereits am Freitag an, um unser Motorhome zu errichten. Aus drei großen Pavillons, einem Wohnwagen und Zelten entstand ein Komplex aus Schlaf-, Relax- und Essbereich. Dabei gab es alles um es unseren Fahrern gut gehen zu lassen. Von unzähligen Sitzgelegenheiten samt Sofa über Kühlschrank, Grill und Gasofen bis hin zu Stereoanlage und Fernseher war alles dabei.
Am Samstag war es dann so weit. Das Spektakel begann von vorne. Beim Warm Up gab es dann bereits die erste überraschung. Thomas Jäger war zum ersten mal an der Strecke und fuhr seine ersten Runden. Niemand hätte gedacht, das selbst ein Profifahrer ohne Probleme auf dieser Strecke Leute schlagen kann, die dort täglich fahren und sie mit aufgebaut haben. Doch er hatte es geschafft nach 10 min Training die schnellsten Zeiten im gesamten Feld zu fahren. Und das obwohl auch andere Bekannte Namen aus dem Motorsport teilnahmen und diese noch dazu unzählige Trainingseinheiten hinter sich hatten.
Da unser zweiter Qualifikationsfahrer auf seiner schnellsten Runde ein paar Probleme hatte, gingen wir aus Position 7 ins Rennen. Als Startfahrer stieg Thomas Jäger ins Kart. Es dauerte nicht lange und er hatte es geschafft das Online Leasing Racing Team auf Platz 1 vor zufahren. Als Profifahrer ging er ein wenig aggressiver heran als die anderen es dachten. Dies führte zu Beginn zu ein paar Misstimungen. Doch im Laufe des Rennen konnte das mit einer Vielzahl der anderen Teams sowie der Rennleitung beigelegt werden, da es im Nachhinein nicht nur nach unserer Sicht sondern auch nach der der anderen gar nicht so schlimm war. Vor allem, da das ganze Rennen nicht nur sehr schnell war (weil wir sie jagten), sondern auch sehr aggressiv und hart. So musste unser Fahrer Christoph Rödl nach seinem ersten Turn durch einem Rempler verletzt ausscheiden.
Nachdem Thomas Jäger nach seinem Turn das Kart an uns übergab, war klar, dass wir diese Position nicht lange halten konnten. Doch es gelang, uns einem hervorragenden 6. Rang zu verteidigen. Doch nach 5 Stunden bekamen wir Probleme mit dem Kart. Wegen Störungen bei der Benzinversorgung verloren wir ca. 10 min (welche sich zum Schluß folgenschwer herausstellen sollten) und fielen auf Platz 8 zurück.
Mittlerweile war klar - mit der ersten Liga hatten wir nichts zu tun (war klar!), doch wir hatten die Möglichkeit mit den Teams von AMG und Flötzinger um die Plätze 6 bis 8 zu kämpfen.
Die restlichen Teams hatten wir im Griff, welche uns doch teilweise sehr an uns selber im Vorjahr erinnerten. O-Ton: „Das es so hart wird und die so schnell sind hätte ich nicht gedacht!“ und es wurde jeder kleine Erfolg wie ein Sieg gefeiert.
Nachdem wir nun realisiert haben, das wir nicht wie im letzten Rennen unser eigenes Rennen fahren, sondern ein Chance auf einen sehr guten Platz im Mittelfeld haben, begannen wir unseren Rückstand durch unseren ungewollten Boxenstopp wieder zu verringern. Im Laufe der Nacht gelang es uns an die Plätze 6 und 7 wieder sehr nahe heranzufahren. In den Morgenstunden war es dann soweit. Durch einen guten Boxenstopp gelang es uns am Flötzinger Team vorbeizuziehen.
Aber nicht nur bei uns war es so spannend. Das Feld spaltete sich in drei Gruppen und alle waren in ihren Teamgruppen nach zahlreichen Stunden immer noch dicht beieinander. Vorne kämpfte das Hausteam mit den Mauritz Teams, dem Schweizer Argovia Racing Team und dem G2 Powerteam. Im Mittelfeld versuchten wir uns gegen das AMG bzw. Flötzinger Team durchzusetzen. Das letzte Drittel machten das OVB-Medienhaus, Network Appliance und Pure Aqua unter sich aus.
Während es auf der Stecke heiß her ging, war neben der Strecke nicht weniger los. Denn es wurde für Besucher, Fahrer und vor allem Kinder ein umfangreiches Rahmenprogramm organisiert. Neben Bungeespringen, Formel 1-Simulator, Kinderhüpfburg und Kinderkartrennen gab es genauso Einlaufwette, Formel 1 übertragung auf Großbildleinwand sowie Modenschau. Nachts ging es dann in der eigens dafür aufgebauten Disco hoch her, zu der sogar Shuttlebusse kamen.
Während die einen noch feierten, versuchten wir noch einen großen Erfolg zu erlangen. Unter den drei Teams im Mittelfeld, genauso wie auch bei den anderen, ging es immer noch sehr spannend zu. Die AMG Truppe konnte sich inzwischen ein wenig absetzen. Doch der Vorsprung begann im letzten fünftel des Rennens wieder zu schmelzen, um wir kamen wieder näher zusammen.
Leider war es uns nicht möglich, das Flötzinger Team hinter uns zu halten, und wurden zum Schluß noch achter. Dieser achte Platz war aber trotzdem fast wie ein Sieg. Denn wir waren ja immerhin im Vorfeld der Meinung, dass wir wieder am Ende des Feldes zu finden sein werden. Wenn uns jemand gesagt hätte, dass wir in Lage wären mit Teams wie AMG um Platzierungen zu kämpfen, den hätten wir wohl für verrückt erklärt. Außerdem waren die drei Teams der „2. Liga“ nach 30 Stunden nur 2 Runden auseinander.
D.h. wir waren nur etwa 2-3 min hinter Platz 6 zurück (nach "30" Stunden). Und immerhin hatten wir einen Defekt, der uns min. 10 min gekostet hat. Doch die anderen Teams hatten bestimmt auch Probleme und „that´s racing“, es gewinnt der, der zum Schluss einfach schneller war.
Aber nun nach ganz oben in der Rangliste. Gewonnen hat zum Ende das Krombacher „Haus-“Team. Dieses hatte die Führung schon lange inne. Doch sie konnte das ganze Rennen ihre Verfolger nicht richtig abschütteln. Ihre ärgsten Verfolger Mauritz Racing 2 fuhren schließlich auf den zweiten Platz. Auf Rang drei und vier kamen das Team Argovia Racing und Mauritz Racing 1. Das G2 Powerteam fuhr als fünfter ins Ziel. Am Ende des Feldes stand das OVB Medienhaus vor Network Appliance und Pure Aqua.
Aber nicht das jemand einen anderen Eindruck hat. Auch am im hinteren drittel würde hart und gut gefahren. Vor allem konnte man hier noch sehen worum es bei dieser Aktion vor allem geht: den Spaß. Das hat man in diesem Jahr scheinbar vor allem an der Spitze vergessen. Und als Neulinge in einem Langstreckerennen braucht man sich auch als letzter nicht verstecken. Uns ging es beim ersten mal noch genauso - und obwohl sich unser Fahrerfeld nicht groß geändert hat (sogar einen unserer besten Fahrer nicht an den Start ging), lief es doch dieses mal schon viel besser
Obwohl es im Großen und ganzen wieder eine sehr gute und tolle Veranstaltung war, sind uns auch ein paar Sachen negativ ins Auge gefallen. Auch wenn man das alles auch aus der Sicht des Veranstalters als Geschäftsmann sehen muss, so ist die Veranstaltung doch mittlerweile sehr kommerziell geworden. Nachdem bei den beiden ersten Rennen 2002 der Spaß noch im Vordergrund stand ( auch hier waren schon einige Sponsoren vor Ort), so hat man mittlerweile den Eindruck, dass das eigentliche Rennen nur noch zweitrangig ist. So war der eigentliche Haupteingang geschlossen, damit die Besucher durch die „Aktionsfläche“ kommen und somit wurde die Kartbahn ein wenig abgeschottet. Die Siegerehrung, im letzten Jahr eine gut inszenierte Wiederholung der Ereignisse, war nur noch eine Auflistung der Einlaufreihenfolge.
Aufgrund des großen Rahmenprogramms (was wir nicht schlecht machen wollen, denn das zieht Zuschauer an und macht es für Sponsoren interessant) wurde das Fahrerlager auf ein extra Gelände ausgelagert. Hier hatte man genügend Platz sich auszubreiten und Ruhe vor dem ganzen Trubel (wenn Flötzinger nicht gerade wieder feierte), doch sollte man es doch bei der Wiederholung eines solchen Events ermöglichen, dass den Teams ein ausreichender Strom- bzw. Wasseranschluss zu Verfügung gestellt wird. Auch wenn das ganze jetzt recht negativ klingt, so war die Betreuung im großen und ganzen sehr gut und wir waren bestimmt auch nicht die perfekten Teilnehmer.
Alles in allem war es wieder ein voller Erfolg. Erfolg vor allem für uns – auch wenn wir zuerst ein wenig enttäuscht waren über den verpassten 7. oder sogar 6. Platz, denn im Vergleich zum Vorjahr war diese Mannschaftsleistung ein Erfolg auf ganzer Linie. Und sollte es im nächsten Jahr wieder ein Langstreckenrennen geben, ja dann ... ???

 
  Teams:
  • AMG feat. Alfa Romeo
  • Brauerei Flötzinger
  • Krombacher Racing Team
  • Mauritz Pokale 2
  • Online-Leasing Racing Team
  • Pure Aqua


  • Argovia Racing Team
  • G2 Powerteam
  • Mauritz Pokale 1
  • Network Appliance
  • OVB Medienhaus-Team
  •  
      Unsere Fahrer:
  • Andreas Detterbeck
  • Christian Schobesberger
  • Florian Händler
  • Jörg Stattmann
  • Matthias Graunke
  • Stefan Detterbeck - Teamchef
  • Unsere Fahrer:
  • Christian Promm
  • Christoph Rödl
  • Florian Sohn
  • Maximillian Gnann
  • Michael Gschossmann
  • Thomas Jäger
  •  
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